Künstlerprofil


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Stadt:
Genre:

Andrea Heuser


Lyrik, Musiktheater, Prosa
Vita: geboren 1972 in Köln, lebt heute als freiberufliche Autorin mit ihrer Familie in
München. Sie studierte Germanistik, Politik und Vergleichende
Religionswissenschaften in Köln und Bonn. 2008 promovierte sie mit einer Studie
zur deutsch-jüdischen Literatur, die 2011 bei Böhlau (Köln/Wien) unter dem Titel
„Vom Anderen zum Gegenüber“ erschien. Literarische Arbeiten im Bereich Lyrik,
Prosa und Musiktheater.
2008 erschien ihr Lyrik-Debüt „vor dem verschwinden“ bei onomato (Düsseldorf),
für das sie u. a. mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis des Literarischen März
Darmstadt ausgezeichnet wurde. 2012 wurde „All diese Tage“, die sechste Oper, zu
der Andrea Heuser das Libretto schrieb, am Operntheater Bremen uraufgeführt
(Musik: Moritz Eggert), 2016 das Weihnachtsstück „Drei Nüsse für Aschenbrödel“
am Staatstheater Mainz, für das sie die Liedtexte schrieb (Regie: Nora Bussenius).
2014 erschien Andrea Heusers Debüt-Roman „Augustas Garten“ bei DuMont (Köln).
Derzeit arbeitet sie an ihrem zweiten Roman „Das Winkelhaus“ (Arbeitstitel), der
2018 ebenfalls bei DuMont erscheinen soll. Auf der „lyrikline“ der Berliner
Literaturwerkstatt kann man neben ihren Gedichten auch ihre Übersetzungen von
Werken der libanesischen Dichterin Hanane Aad hören.

Buchpublikationen (Belletristik):
vor dem verschwinden. Gedichte. Onomato Verlag, Düsseldorf 2008
Augustas Garten. Roman. DuMont Verlag, Köln 2014.


Literarische Würdigung:

2006 Förderpreis der Internationen Bodenseekonferenz für Lyrik
2007 Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis
2007 Stipendium der Hermann-Sudermann-Stiftung für Autoren
2009 Wartholz Literaturpreis (Förderpreis)
2009 Münchner Literaturstipendium
2010 Stipendium Deutscher Literaturfonds für „Augustas Garten“ (Roman)
2012 Nominierung Lyrikpreis Meran
2014 Nominierung „Augustas Garten“ für den Deutschen Leserpreis 2014
2016 Literaturstipendium des Freistaats Bayern für „Das Winkelhaus“

Beiträge in literarischen Zeitschriften (Auswahl):
In den Tieren. Gedichte, in: schliff, Zeitschrift für Poetik und Ästhetik, N.3,
Köln (2015)
„Schaff deinen Hintern auf den Mars – Oder: ‚Mars One’, eine Welt ohne Pegida?“
In: Fremd. Hrsg. von Fridolin Schley, München 2015
Vom Schönsten reden. In: die horen 246 (2012)
Nachbeben. Über Kleist. In: die horen 243 (2011)
Suchbilder. Gedichte. In: Zwischen den Zeilen Heft 31 (2010)
„Zu spät!“ Erinnerungen an Schillers „Bürgschaft“. Essay. In: die horen 236 (2009)


Bibliographie: Lyrik-Veröffentlichungen bislang in Zeitschriften und Anthologien; u.a.
in der edition DAS GEDICHT; der Reihe dtv/hanser, bei Libri-BoD sowie
im Verlag Brandes und Apsel.

Lyrik-Vertonungen in der ‚edition zeitklang’ (2000) und bei ‚amphion
records’ (2002).

Libretto für Kinderoper: „Doktor Popels fiese Falle“ (UA: Oper
Frankfurt Juni 2001; Musik: Moritz Eggert)
Musiktheater: „Hans im Glück, zurück“ (UA: Haus der Kunst, München
Juli 2003, Musik: Markus Schmitt); „Ariadne. Eine musikalische
Spurensuche“ (UA: i-camp, München Januar 2005. Musik: Helga
Pogatschar); „Die Tierparade“ (UA: Haus der Kunst, München Juni
2005. Musik: Helga Pogatschar); „In die Berührungen gehen – Robert
Schumann“ (UA: Schumann-Festival Düsseldorf Mai 2006, Regie:
Berkan Karpat); „Rotkäppchen, lauf! (Arbeitstitel, UA: Schauburg.
Theater der Jugend, München Juni 2007).

Ausstellungen:
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