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Erich Füllgrabe

Herne
www.herne.de
Objekt/Konzept
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null(a\)gmdf.de

Titel: Lichtlabor, 2001 – 2003
Weitere Infos: Objekt, Holz, Thermometer, Lupe, Digitaldrucke, Foto, geschmolzener Schnee

Titel: Messstrecke – Vergleichen II, 2001
Weitere Infos: Installation, verschiedene Materialien, Leinwand, 256 Collagen

Titel: Bedeutungswandler II
Weitere Infos: Installation, 2002 Darstellung der Beschreibung eines Modells einer Rekonstruktion eines Apparates, der auf der theoretischen Theorie der Bild-zu- Text-Umformung basiert (2. Generation), verschiedene Materialien, Tusche-Alkohol- Lösung

Vita:

Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Grafiker in Herne

1962 Geboren in Herne / Westfalen; seit Geburt des Sohnes
1982, verheiratet
1982 - 93 Kunst, Biologie und Geschichte für das Lehramt an der GHS-
Essen
Weitere Studien im Bereich Geologie, Religionsgeschichte
und prähistorischer Archäologie
1989 Beginn der Arbeit an der „Relationalen Feldmalerei“
1990 Gründung der GMDF (Gesellschaft für monolithisches
Denken und Forschen)
1991 Erweiterung der „Relationalen Feldmalerei“ zum
Projekt: „Relationale Feldforschung“
1992-98 Mitherausgeber der Zeitschrift für monolithisches Denken
und Forschen
1993 Gründung „Projekt Galerie Lygnaß“
1994 Erfindung von Merrit Jaboksen und theoretische Gründung
der Hanzholmer Labors in Øseberg
1995 Gründung „büro für grafische angelegenheiten“
1996 Erfindung von Jokus Håberg
1999 Abschluß „Projekt Galerie Lygnaß“
2000 Gründung „Projekt Laboartorium“

Internetprojekt: www.gmdf.de

Ausstellungen:

Ausstellungen, Beteiligungen, Preise (Auswahl)

1986 III. Zimolong Förderpreisausstellung, Gladbeck
1987 1.Förderpreisträger der Stadt Herne, Herne
1988 1. Preisträger Copy-Art-Museum, Mülheim
1989 Einladung zum „Karl-Schwesig-Preis“, Gelsenkirchen
IV Zimolong Förderpreisausstellung, Gladbeck
Städt. Galerie, Herne
Große Kunstausstellung NRW, Düsseldorf
1990 Öffentlicher Auftrag Kunst am Bau, Kindergarten in Herne
„Capricorn Alliance“, Ev. Akademie Iserlohn, mit D.F.Mayr,
Köln
„Felder Ebenen Symmetrien“, Herne
Große Kunstausstellung NRW, Düsseldorf
1991 Exponata, Münster
„Nordfeld-Südraum“, GHS-Essen
„Revierlandschaft/ Stadtlandschaft/Kunstlandschaft“,
Landeskulturtage NRW 1991, Herne
1992 Sonderpreis der Zimolonggesellschaft, Gladbeck
Symposion „Präpositionen“, Zeche Unser Fritz 2/3, Herne
1993 Galerie Lipski, Wesel
Galerie Haus Schmidt, Dülmen
„Kreuzungsfelder-Wechselfelder“, Galerie Kunsthaus Essen
„Die Preisträger“, Städt. Galerie Gladbeck
1994 Aktion Grundsteinkiste (Kunsthaus Langenberg)
Symposion „Positionen“, Zeche Unser Fritz 2/3, Herne
1995 „lineareas“, Kunstverein Dülmen, Dülmen
1996 „german contemporary art“, Wakefield, England
1997 „bänder“, Galerie Sint Marten, Arnhem (NL) mit Lotte
Füllgrabe-Pütz
„Ordnungsfelder“, Nikolausstift, Wesel
„Tuchfühlung“, Langenberg
„nonpictures“, Kreuzkirche, Düsseldorf
„Junger Westen, Recklinghausen
1998 „paperworks“, Zeche Unser Fritz, Herne
„Unter die Haut“, Symposion Bedburg-Hau
„Collagelaboratorium“, Kunst-Wirk-Raum, Gerhard Reinert,
Recklinghausen
1999 „übergänge“, St. Elisabeth Kirche, Recklinghausen
„polare forschung“, Haus am Grünen Ring, Herne
„BLACK OUT“, Flottmann-Hallen, Herne
2000 „Tagesblätter“, Kunst-Wirk-Raum, Gerhard Reinert,
Recklinghausen
„Bewegliche Lettern“, Städt. Galerie Remscheid
„Kommunikative Modenschau“, Düsseldorf, mit Takako
Saito u. Wolfgang Spanier
2001 „2+2“, KUBUS, Städt. Galerie Hannover
„YOU+ME-market“, Düsseldorf, u.a. mit Takako Saito
„Naturgeister - Magiche Orte“, Gelsenkirchen
„die letzen 10 Jahre“, Verein zur Förderung der
intermedialen Künste e.V., Krefeld
2002 „Boulevard [Element]ar“, Herne
2003 Klein, aber… Miniatur als Konzept, Museum Bochum



Statement:

Seit 1991 arbeitet Erich Füllgrabe am Projekt: „Relationale Feldforschung“,
in dem es ihm um die Relationen von Wahrnehmen und Verstehen geht.
Ausgehend von Malerei und Collage, erweiterte er ab 1995 sein mediales
Spektrum durch die zielgerichtete Einbindung verbaler und textlicher
Elemente, um visuelle Wahrnehmungserfahrung mit verbalem Verstehen
zu vernetzen.

Die seit 1997 praktizierte Form der Installation ermöglicht es ihm,
traditionelle bildnerische Sprachformen (Collage, Malerei) und ungewohnte
Ikonographie in Texten und Sprach-Performances miteinander in neue
Beziehung zu setzen.

In dieser methodischen Dualität reflektiert er den konzeptionellen Ansatz
der „Relationalen Feldforschung“. Kunstsprache und Wissenschaftssprache
werden miteinander in Beziehung gesetzt und so experimentell neue
Definitionen sowohl für Kunst-, wie für Wissenschafts- und
Technikverstehen gebildet, um Möglichkeiten eines anderen, bisher
ungewohnten Zugriffs auf Realität zur Diskussion zu stellen. (M. Jaboksen)

Vitae monolithicum:

1962 geboren, verfolgt er 1969 die erste Mondlandung und beginnt
umgehend die Arbeit an seinem ersten Buch über Astronomie und
Raumfahrt. 1972 gründet er die USO mit dem Ziel die Natur zu erforschen.
1973 gewinnt er den 2. Preis bei einem Konstruktionswettbewerb von
Fischer Technik, die Idee einen Trawler zu bauen und Fischereitechniker zu
werden wird später fallengelassen. 1974 schlägt der Versuch, Margarine zu
destillieren und damit das Hungerproblem auf der Welt zu lösen, fehl.
1976 durchquert er allein und ohne fremde Hilfe einen Fluß in Norwegen
und durchwandert 1978 ein Schneefeld nördlich der Mont-Cenis-Straße.
1980 Überquerung des „Kanals“ bei stürmischem Wetter (die meiste Zeit
schlafend). 1985 Abstieg in eine Eishöhle in Österreich. 1990 Gründung
der GMDF. 1992-98 Herausgabe der Zeitschrift für monolithisches Denken
und Forschen. 1993 Gründung „ProjektGalerie Lygnaß“. 1994 lernt er den
dänischen Naturforscher Merrit Jaboksen kennen. Mit ihm entwickelt er die
Grundlagen der monolithischen Nullforschung. 1996 macht Jaboksen ihn
mit dem dänischen Dichter Jokus Håberg bekannt, gemeinsam werden
Projekte im Bereich der Sprachmechanik, der Nullforschung und der
experimentellen Theorie begonnen.

Füllgrabe: „Die »Relationale Feldforschung« begann für mich 1962.
Ausgehend von Malerei und Collage erweiterte ich meine Mittel durch die
zielgerichtete Einbindung verbaler und textlicher Elemente, um visuelle
Wahrnehmungserfahrung mit verbalem Verstehen zu vernetzen. Indem
ich Kunstsprache und Wissenschaftssprache miteinander in Beziehung
setze experimentiere ich mit neuen Definitionen sowohl für Kunst-, wie für
Wissenschaftsverstehen, um Möglichkeiten eines anderen Zugriffs auf
Realität zur Diskussion zu stellen.“

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21.02.17 - 28.05.17
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